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Der Speedbonus für Vermieter bei einem Heizungstausch fällt endgültig weg!

Jetzt steht klar: Der Speedbonus für den Einbau von Wärmepumpen wird nun für Vermieter/innen endgültig gestrichen, so das Bundeswirtschaftsministerium, (Berlin,der 18.10.23).

Eine zentrales Ergebnis des Wohnungsgipfels mit dem Bundeskanzler entfällt somit verbindlich!

Der ZIA-Präsident nimmt wie folgt Stellung:"Dann wird der Heizungstausch für viele Unternehmen wirtschaftlich schlicht nicht leistbar sein. Bleibt dies das letzte Wort, dann muss der Zwang für diese Maßnahmen entfallen, denn Klimaschutz ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die Wohnungsunternehmen nicht finanzieren und Mieter durch höhere Mieten nicht stemmen können. Ich fordere die Bundesregierung auf, das klarzustellen und nicht im Nebel zu lassen.", so die ZIA Immobilienwirtschaft, 2023.

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white_modern_cement_building_under_blue_sky - ©joelfilip

Neue Möglichkeiten im Wohnungsbau: Das degressive Abschreibungsgesetz als Impulsgeber

Mit dem Wachstumschancengesetz, das zu Ostern in Kraft trat, wird die degressive Abschreibung für Investitionen im Wohnungsbau eingeführt. Carolin Hegenbarth, Bundesgeschäftsführerin des Immobilienverband Deutschland (IVD), betont die Bedeutung dieser Neuerung: Sie verspricht einen bedeutenden Anreiz für den Neubau von dringend benötigtem Wohnraum, eine Initiative, für die der IVD intensiv geworben hat.

Beginnend mit dem Jahr der Fertigstellung oder des Erwerbs ermöglicht diese Abschreibungsmethode zunächst eine fünfprozentige steuerliche Geltendmachung der Investitionskosten, angepasst für den restlichen Teil des Jahres. In den nachfolgenden Jahren können jeweils fünf Prozent des verminderten Buchwerts abgeschrieben werden, wodurch die Bemessungsgrundlage kontinuierlich sinkt.

Die Nutzung der degressiven Abschreibung ist auf neue Wohngebäude und Wohnungen begrenzt, die entweder neu gebaut oder im Jahr ihrer Fertigstellung gekauft wurden. Ein hoher Energie-Effizienzstandard ist dafür nicht erforderlich, allerdings muss das Gebäude dem Effizienzhaus-Standard 55 entsprechen, der seit Anfang 2023 für Neubauten verbindlich ist. Es besteht keine Obergrenze für die Baukosten.

Für die Inanspruchnahme der Baukosten müssen die Bauvorhaben in einem bestimmten Zeitfenster liegen: Der Baubeginn ist zwischen dem 01.Oktober 2023 und dem 30. September 2029 anzuzeigen. Falls keine behördliche Anzeige des Baubeginns erforderlich ist, muss der Bauherr dies gegenüber der Baubehörde erklären.

Käufe von Immobilien fallen ebenfalls unter diese Regelung, vorausgesetzt der Kaufvertrag wird ebenfalls zwischen dem 01. Oktober 2023 und 30. September 2029 rechtswirksam abgeschlossen. Die Immobilien können sich bereits im Bau befinden oder fertiggestellt sein, insofern die Fertigstellung nicht vor dem 01. Januar 2023 erfolgte.

Ein Gebäude gilt als fertiggestellt, wenn es bewohnbar ist, selbst wenn die offizielle Abnahme noch aussteht oder mögliche Restarbeiten zu erledigen sind.

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